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Autobahnkreuz Aachen: Aktuelles | Baustellen-Infos | Das Projekt | Bauablauf | Webcams | Kontakte Der Umbau des Autobahnkreuzes AachenDer Umbau des Autobahnkreuzes Aachen ist eines der größten Projekte seiner Art in Deutschland. Bis zum Jahre 2014 will der Landsbetrieb das Autobahnkreuz zu einem leistungsfähigen Knotenpunkt im europäischen Ost-West-Verkehr umbauen. Das 75 Millionen Euro teure Projekt umfasst unter anderem vier neue Brücken und bis zu 17 Fahrspuren. Heute fahren täglich 140.000 Fahrzeuge durch das Kreuz, in zehn Jahren rechnen die Verkehrsexperten mit 200.000 pro Tag. Das neue Kreuz wird im Endausbau bis zu 17 Fahrstreifen nebeneinander erhalten. Der Umbau des Kreuzes erfolgt "unter Verkehr": Sämtliche "Fahrbeziehungen" können im Prinzip auch in dieser Zeit genutzt werden - wenn auch zeitweise auf schmaleren Spuren und natürlich mit reduziertem Tempo. Das Aachener Autobahnkreuz vor dem Umbau: Das Aachener Autobahnkreuz nach seiner Fertigstellung 2014: Ein Kreuz mit fünf Armen
Die Hauptverbindungen erhalten VorrangNach dem Umbau wird die Ost-West-Verbindung der A4 Köln-Niederlande vorrangig und sechsspurig über das Kreuz geführt. Um dem Verkehr auf dieser europäisch wichtigen Strecke mit starkem LKW-Anteil gerecht zu werden, wird die Hauptbrücke komplett neu, übersichtlich und leistungsfähiger gebaut. Der Abriß beginnt 2010, die Brückenarbeiten sollen bis 2012 fertig sein. Weniger kreuzender Verkehr bringt weniger Staus und macht die Autobahn sichererFür die wichtigsten Abbiegebeziehungen schaffen die Planer eigene Fahrspuren, die sie über- und untereinander führen. Das Konzept sieht neben der umgebauten Hauptbrücke vier neue Brücken im Kreuz vor. Bis zu 17 parallele Fahrstreifen werden dem Verkehr zur Verfügung stehen und den reibungslosen Verkehr sicherstellen. Die Graphik zeigt die neuen Wegeführungen nach dem Umbau. Verbesserung schon nach den ersten BauphasenNoch bevor das gesamte Kreuz vollendet ist, bringen die einzelnen Ausbauschritte schon spürbare Entlastungen. Die täglichen Staus aus Niederlande/Aachen in Richtung Düsseldorf/Köln sollen nach dem Brückenbau Ende 2011 geringer werden und 2014 ganz verschwinden. 2013 sollen auch die Staus von Düsseldorf Richtung Niederlande/Aachen der Vergangenheit angehören. Die Anwohner werden besser vor Lärm geschützt.Insgesamt sechs Millionen Euro investiert der Bund in neue Lärmschutzwälle und -wände oder in die Erhöhung der vorhandenen Anlagen. Neuanpflanzungen im Kreuz und innerhalb der Aachener Städteregion gleichen Eingriffe in die Natur aus. Umsichtig planen und bauen für weniger Staus.Alle Bauschritte sind gründlich geplant. Um die Belastung zu begrenzen, wurden die Bauphasen verzahnt und die Bauzeit von sieben auf fünf Jahre reduziert. Alle Haupt-Verkehrsbeziehungen bleiben mehrspurig, und Arbeiten mit kurzen Teilsperrungen werden auf die verkehrsarmen Wochenenden oder Nachtstunden gelegt. Trotz aller Anstrengungen werden Behinderungen während einzelner Bauphasen aber nicht zu vermeiden sein. Zum Download:
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